Maschinen in den wichtigsten Märkten Lateinamerikas wieder mehr gefragt

14.06.18 AHK Peru - News-Hauptkategorie, Global News, Global AHK News

Die deutschen Maschinenexporte nach Lateinamerika zeigen wieder nach oben. Nach einem Rückgang im Jahr 2016 stabilisierten sich die deutschen Maschinenausfuhren nach Lateinamerika 2017 wieder. 

Peru: Bergbau investiert dank höherer Kupferpreise
In Peru melden der verarbeitende Sektor, der Bergbau und die Landwirtschaft einen hohen Bedarf an Anlagen und Maschinen. Bis 2019 sollen 15 Bergbauprojekte für 14,6 Milliarden US$ in Bau und Produktion sein. Wenn sie tatsächlich umgesetzt werden, nimmt mittelfristig die Nachfrage nach Förderausrüstung zu. Perus Hersteller von Nahrungsmitteln modernisieren ihre Anlagen, ebenso die Produzenten von Verpackungen, Papier und Karton. Die peruanischen Verbraucher werden ihre Einkäufe 2018 wieder erhöhen, nachdem sie in den beiden Vorjahren weniger ausgaben. Die Landwirtschaft soll laut Zentralbank 2018 und 2019 um je 4,5 Prozent zulegen. Das Agrobusiness benötigt Kühltechnik und Verpackungsmaschinen, um den gestiegenen Kundenanforderungen zu genügen.

Wegen der geringen Inlandsproduktion bezieht der Andenstaat die meisten Maschinen aus dem Ausland. Obwohl sich die chinesische Präsenz erhöht hat, stammt der Großteil der importierten Marken aus den USA und Europa. Maschinenhersteller aus Deutschland und den fünf größten Wettbewerberländern (in den letzten Jahren Brasilien, Japan, die VR China, USA und Schweden) machen rund 80 Prozent der peruanischen Importe aus. Die Hersteller Sandvik, Atlas Copco, Caterpillar, Komatsu-Mitsui und P&H Minepro gehören zu den größten Lieferanten. Deutsche Firmen beliefern hauptsächlich die Sektoren Bau, Bergbau, Nahrungs- und Futtermittel, Textilien und Kunststoffe.