Das Land im Überblick


Mit einer Größe von 1,28 Mio. km² ist Peru das größte der Andenländer. Von rund 32 Millionen Einwohnern gehören etwa 47% zu indigenen Bevölkerungsgruppen – so viele wie in keinem anderen südamerikanischen Land. Die Peruaner unterteilen ihre Heimat in drei Regionen. Die Costa, Perus 2.400 km lange Küste, beheimatet den Hauptstadtdistrikt Lima und das Gros wirtschaftlicher Aktivitäten. Das Andenhochland Sierra ist dank Macchu Pichu und weiterer Inka-Stätten eine der touristischen Top-Destinationen des Kontinents. In der Selva, dem Regenwald, findet sich eine einzigartige Artenvielfalt. Für fast 300 Jahre stand Peru unter spanischer Kolonialherrschaft und erlangte 1821 als letztes südamerikanisches Land die Unabhängigkeit von Spanien. Die Anfänge der peruanischen Republik waren schwierig und durch wechselnde Militärregime und Diktaturen geprägt. Erst ab 1980 stellte sich eine dauerhaft demokratische Periode ein, die jedoch bis 1992 von den Angriffen der Guerillaorganisation Sendero Luminoso begleitet wurde. Heute verzeichnet Peru insgesamt eine hohe politische Stabilität und gehört zu den dynamischsten Volkswirtschaften Lateinamerikas. Die derzeitige Regierung unter Präsident Ollanta Humala will die Demokratie weiter festigen und die Armut im Land noch entschiedener bekämpfen. Denn trotz hoher Wachstumsraten lebt mehr als ein Fünftel der Peruaner unter der nationalen Armutsgrenze.

 

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Rocío Villaran

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